IBAN – Standardisierung der Überweisungsnorm im Europäischen

Bank Transfer

Für den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union findet verpflichtend die IBAN Anwendung. Die Pflicht zur standardisierten Normung findet auch für den Zahlungsverkehr im Inland Anwendung. Für die Normung der Ziffern wird die ISO 13616-1 angewandt. Die IBAN wird im deutschen Sprachgebrauch als Internationale Bankkontonummer bezeichnet.

Die Kurzform „IBAN“ steht für „International Bank Account Number“.

Länderabhängige Stellenanzahl der IBAN

Für in Deutschland geführte Konten ist die IBAN stets 22-stellig. Unterschiede bestehen hier trotz der Normung zwischen den teilnehmenden Ländern. In Österreich hingegen besteht sie aus 20 Stellen, in der Schweiz aus 21. Um die erforderliche Gesamtlänge zu erreichen erfolgt die Auffüllung mit der Ziffer „0“. Hierbei werden nach der Bankleitzahl so viele Nullen eingefügt, dass mit der Eintragung der Kontonummer die Längenvorgabe erfüllt wird. Der Einfachheit halber füllt man beleghafte Vordrucke aus, indem man von rechts beginnend die letzte Zahl der Kontonummer einträgt und dann die Stellen zur restlichen IBAN mit Nullen füllt. Der Broker 24option mutzt auch IBAN. Mehr dazu in diesem 24option Test.

Aufbau der IBAN

Unabhängig vom kontoführenden Land und Institut ist der Aufbau der internationalen Bankkontonummer stets gleichbleibend. Dies beruht auf der Anwendung der ISO 3166-1, welche den Ländercode definiert und der ISO 7064 welche wiederum die Prüfsumme vorgibt.
Generell beginnt die IBAN mit dem zweistelligen Ländercode. Auf diesen folgt dann die zweistellige Prüfsumme in Ziffern. Die nächsten 8 Stellen sind die Bankleitzahl des kontoführenden Finanzinstituts. Die verbleibenden 10 Ziffern werden durch das Einsetzen der Kontonummer gebildet. Hierbei kann es bei kürzeren Nummern nötig sein, die fehlenden Stellen vorab mit der Ziffer 0 zu belegen. Die genannten Komponenten ergeben in Summe stets 22 Stellen bei innerhalb Deutschlands geführten Konten.